Vollstationäre Pflege

Erscheint eine häusliche Pflege aufgrund Ihres Gesundheitszustandes oder wegen anderer Gründe nicht mehr möglich oder sinnvoll, wird eine vollstationäre Dauerpflege in Betracht gezogen.

Unsere Einrichtungen bilden in sich und untereinander eine "große Familie", deren Ziel es ist, dass sich jeder einzelne Bewohner und Mitarbeiter wohlfühlt. Wir freuen uns, Sie in unsere Familie aufnehmen zu können und bieten Ihnen Pflege und Betreuung sowie Unterstützung und Beratung in allen Bereichen des täglichen Lebens, um Ihre Lebensqualität für Sie erhalten und fördern zu können.

Erforderliche Behandlungspflege führen wir gemäß vorheriger Absprache mit dem Arzt Ihres Vertrauens durch. Zur Förderung Ihrer Mobilität kooperieren wir mit Physiotherapeuten, damit eine verordnete Krankengymnastik direkt vor Ort stattfinden kann.

Liegt keine Einstufung in eine Pflegestufe vor, wird dem Bewohner das monatliche Heimentgelt der Pflegestufe 0 in Rechnung gestellt. Da es in einem solchen Fall keine Zuschüsse der Pflegekasse gibt, muss die eigenständige Finanzierung sichergestellt sein. Eine Kostenbeteiligung des Sozialamtes ist in diesem Fall - abhängig von der Gesamteinkommens- und Vermögenslage - nur möglich, wenn ein minimaler Pflegebedarf vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellt wird.

Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält man jedoch erst nach Eingruppierung in eine der drei Pflegestufen. Den Antrag hierzu stellt man bei seiner Pflegekasse, diese beauftragt den MDK, eine Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit durchzuführen. Wird eine Pflegestufe festgestellt, so gewährt die Pflegekasse ihre Leistungen jedoch rückwirkend ab Antragstellung.

Stellt der Gutachter keine ausreichende Pflegebedürftigtkeit fest, kann gegen den ablehenden Bescheid Widerspruch eingelegt werden.

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